Veränderung als Chance nutzen
Coaching & Supervision
Wobei kann ich helfen?
Sie sind in einer Krise oder schwierigen Situation / Veränderung sowohl beruflich wie privat.
Sie haben den Wunsch nach Weiterentwicklung und Entfaltung Ihrer Talente und Fähigkeiten.
Sie möchten ihre Werte und Glaubenssätze besser verstehen und wiederkehrende Muster verändern.
Sie möchten ihre eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Träume wieder spüren und eine positive Lebensvision entwickeln.
Sie suchen nach Ausrichtung und wollen hilfreiche nächste Schritte gehen.
Mein Angebot an Sie
in München und Leverkusen
Einzel-Coaching / Supervision.
Wir identifizieren gemeinsam vorhandene (innere) Ressourcen und erarbeiten daraus ihre eigenen Lösungswege im Umgang mit Ihren Themen.
Sie bestimmen dabei das Tempo, denn Veränderungen brauchen manchmal Zeit.
Supervision für Teams und Führungskreise
Hier gibt es vielfältige Ansatzpunkte z.B. Umgang mit Konflikten, Analyse Team-Dynamiken / organisationale Muster, Werte-, Ausrichtungs- und Strategiearbeit, Wirksamkeit und Zielerreichung
Meine Qualifikation
Professionelle und praktische Berufserfahrung als Organisations- und Changeberater, Führungskräfte-Coach.
Ausbildung als Initiatorischer Mentor mit Praxis als Seminarleiter in Süddeutschland, Österreich und Südtirol.
… und nicht zuletzt: meine eigene Lebenserfahrung im Umgang mit größeren Krisen.
Jahrgang 1969, stolzer Vater zweier erwachsener Söhne.
Aktuell in Zertifizierung bei der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv).
Meine Vita
Seit 2004 Führungskraft bei einem süddeutschen Automobilhersteller.
Schwerpunkt seit 2012: Führungskräfteentwicklung im LEAN Umfeld, Einzel-Coachings in schwierigen Zeiten, sowie Beratung und Leitung von Veränderungsprojekten.
Seit 2011 Mentor in der mentorisch-initiatorischer Männerarbeit nach Gregory Sterling Campbell.
Schwerpunkte: Umgang mit Krisen als Entwicklungschance, Veränderung von "alten" Glaubenssätzen und Mustern
Seit 2024 berufenes Mitglied im 7er Counsellor-Mentorenrat bei Weltenkloster.at.
Im Folgenden habe ich die Erfahrungen und Leitsätze zusammengetragen, die mir sehr geholfen haben, die mein Leben prägen und in meine Arbeit mit Menschen einfließen. Ich hoffe, lieber Leser, es ist für Sie inspirierend.
Probleme sind Wegweiser – keine Hindernisse, Veränderung als Chance nutzen.
Mein Anliegen ist Menschen auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten.
Ich beschäftige mich beruflich und privat seit langem mit Persönlichkeits-Entwicklung, sei es im Kontext der Arbeit, der Beziehungen, der Partnerschaft, der Spiritualität, der geistigen und körperlichen Gesundheit, usw. – kurz in allen Bereichen des täglichen Lebens und Erlebens.
Auf diesen Weg gekommen bin ich durch mehrere Lebenskrisen, in der ich die Wahl hatte, entweder unterzugehen oder hindurchzugehen.
So habe ich mich auf die Suche gemacht und viel gefunden - in Therapien, mit Mentoren, mit Coaches, in Selbsterfahrungen – als Teilnehmer und Leiter, in Gesprächen und Begegnungen, in Büchern, bei Vorbildern … Mein Leben wurde sehr bereichert.
Die gute Nachricht zuerst: Alles, was Du brauchst, ist bereits in Dir.
Die Zielsetzung von Coaching ist die Dir noch nicht bewussten Lösungsmöglichkeiten mit Deinen eigenen Ressourcen herauszuarbeiten und auf dieser Basis eine Strategie zu entwickeln, diese zur Wirkung kommen zu lassen. Die Lösung ist bereits da.
Es geht um den nächsten Schritt.
Oft höre, ich: „Ich muss erst noch dies und jedes aber dann …“ auch das ist eine Vermeidungsstrategie, aus Angst vor der Unsicherheit in der Veränderung. Wir legen unbewusst unsere Hürden oft selbst unnötig hoch, um erst gar nicht anzufangen. Dabei ist es ganz einfach – mach einen ersten, kleinen Schritt. Mehr nicht, nimm die Veränderung wahr, dann warte und der Impuls zum nächsten Schritt wird kommen.
Veränderungen brauchen Zeit. Immer nur der nächste Schritt, wie beim Straßenfeger in „Momo“.
Alles und jedes hat eine Funktion in deinem System.
In der systemischen Sicht ist alles geordnet und jedes System sucht immer von selbst den Ausgleich. Wenn jemand also z.B. mit seinem Leben nicht zufrieden ist, so genügt erst einmal eine kleine Veränderung, um wieder etwas in Bewegung zu bringen. Manchmal sind die Ergebnisse sehr überraschend. Das gilt sowohl für die Beziehungen im Außen wie im Inneren zu sich selbst.
Alles, was Du wahrnimmst, hat mit Dir zu tun - auch das, was Du ablehnst.
Wenn Du es nicht kennen würdest, würdest Du es nicht erkennen. Insbesondere, wenn Du etwas sehr stark ablehnst, dann ist das vielleicht auch ein kleiner Teil von Dir. So ist z.B. der Drängler im Straßenverkehr auch ein Spiegel Deiner eigenen Ungeduld. Wir erkennen uns selbst immer nur im Gegenüber.
Alles und jedes hat eine zugrundeliegende positive Absicht.
Es kommt immer auf die Perspektive an. Du musst mit dem Verhalten deines Gegenübers nicht einverstanden sein und gleichzeitig kannst Du anerkennen, dass dieser Mensch, z.B. gerade aus seiner eigenen Not heraus handelt, um etwas für ihn Unangenehmes nicht fühlen müssen.
Genauso ergeht es uns manchmal mit uns selbst. Oft lenken wir mit ungesundem Verhalten uns selbst von etwas ab und womöglich verurteilen wir uns auch noch dafür. Deine gegensätzlichen Bedürfnisse haben immer eine positive Absicht - es gilt einen Kompromiss zu finden.
Der bewusste Umgang mit sich selbst
Aus dem Unterbewussten steigen immer wieder mal negative oder destruktive Handlungsimpulse oder Emotionen in unser Bewusstsein auf, es sind wie Blasen in einem Moorsee. Du wirst das nicht verhindern können.
Worauf Du aber Einfluss hast, ist zumindest nicht sofort und automatisch zu reagieren, sondern innezuhalten und zu überprüfen. Übe Dich darin, z.B. 3-mal ein- und ausatmen, bevor Du die Entscheidung triffst, ob der Impuls gerade angemessen („Situations-adequat“) ist oder nicht. Das gelingt umso besser, je „grund“-entspannter Du bist.
Überreaktionen, haben immer eine positive Absicht, z.B. Dich vor etwas zu schützen und sind damit ein Hinweis auf etwas noch „Unerlöstes“ in Dir, was gesehen werden möchte.
Bewusst in der Veränderung
Eigentlich sind wir selbst ständig in Veränderung, ohne dass wir es bemerken. Wir lernen täglich, bekommen neue Impulse. Unser Gehirn lernt bis ins hohe Alter – Stichwort Neuroplastizität.
Es gibt ein Sprichwort: „Ändere Dich selbst, oder Du wirst verändert.“
Manchmal werden wir vom Leben ins kalte Wasser geworfen, dann geht es darum damit reflektiert umzugehen und die inneren Ressourcen zu aktivieren. Eine Krise will Dir etwas sagen, sie ist sozusagen der „Evolutionsdruck“ deines Lebens, der Aufruf Dich weiterzuENTwickeln.
Manchmal haben wir das vage Gefühl, dass sich etwas ändern muss – sind quasi in einer „Sinnkrise“. Manchmal haben wir vielleicht das Gefühl die aktuelle Situation „macht mich krank“.
Zunächst braucht es eine grundlegende Ausrichtung. Wohin zieht mich meine Sehnsucht? Spüre ich diese noch? Wie hoch ist meine Taubheitsschwelle durch das tägliche Funktionieren-müssen angehoben? Was hindert mich „groß zu träumen“? Welche Werte sind mir wichtig? Mit all diesen Fragen kann man sich nach und nach der eigenen Ausrichtung hinwenden. Nimm Dir Zeit und lass in Dir langsam ein Bild entstehen. Auch wenn es anfangs noch unklar ist, so wird es sich konkretisieren.
Entscheide wer Du sein und welchen Werten Du folgen möchtest. Denke aber daran, es geht immer nur um den nächsten Schritt. Gleichzeitig kann es sich anfühlen wie auf einer Leiter – ich muss erst etwas loslassen, um nach oben greifen zu können. Manchmal wirst Du das Gefühl haben „3 vor 2 zurück“, all das gehört zum Prozess.
à Du lernst Dich nur gerade besser kennen.
Bewusst im Leben
Es ist wichtig zu reflektieren: Wem gebe ich die Macht über mein Wohlbefinden? Immer, wenn Du etwas von einem anderen Menschen unbedingt brauchst, z.B. Anerkennung – „klebst Du dran“ und bist deren Meinung ausgeliefert. Manchmal genügt schon ein „schiefer Blick“ und wir fühlen uns unwohl. Die Kernfrage ist, wie können wir für uns und unsere Bedürfnisse selbst sorgen, ohne (zu sehr) von Anderen abhängig zu sein?
Wenn Dich ein Mensch aufregt oder ärgert oder Dir Angst macht: Stelle Dir die Frage, was wohl in seinem Leben passiert ist, dass er so geworden ist und versuche Dein Mitgefühl zu aktivieren. Es ist wie bei Rumpelstilzchen, wenn es benannt wird, dann verliert es an negativer Kraft.
… und ganz wichtig: Sei milde mit Dir und mit den anderen Menschen, sie haben es genauso schwer wie Du. Jeder möchte glücklich sein.
Die Philosophie (philos lt. „Der Freund“)
Eine wesentliche Stütze in meinem Leben ist sind die Stoiker. Die bekanntesten sind Marc Aurel und Seneca. Im Grunde geht es dabei darum ein „gutes Leben“ zu führen, dass das Gegenteil von schädlicher Ego-Anhaftung ist.
Gut heißt in diesem Zusammenhang Verantwortung zu übernehmen, zu handeln, wenn notwendig, deinen Werten treu zu bleiben und dabei eine gewisse dienende Haltung einzunehmen.
Ein wesentlicher Bestandteil ist die Unterscheidungskraft, nach den Dingen,
- die Du nicht beeinflussen kannst,
- die Du zumindest teilweise beeinflussen kannst und
- dessen was Du voll und ganz beeinflussen kann.
Diese Unterscheidung hilft die Energien zu fokussieren. Deine eigene innere Haltung zu allem, was Dir im Leben widerfährt, hast nur Du voll und ganz selbst in der Hand.
Wichtiger Hinweis:
Ich bin kein Psychotherapeut und bei ernstzunehmenden psychischen Erkrankungen, wie z.B. Depressionen, Neurosen und anderen Erkrankungen bitte ich Fachärzte aufzusuchen.

